Donnerstag, 30.04.2026
Fünfter Bundessieg für Tirol
SMS Wörgl gewinnt Sparkasse-Schülerinnenliga Volleyball Bundesmeisterschaft 2026

Spittal an der Drau, 30. April 2026 | Im 47. Bundesfinale der Sparkasse-Schülerinnenliga Volleyball standen sich am Donnerstag im BG Porcia Spittal an der Drau die MS Lauriacum Enns (OÖ) und die SMS Wörgl (T) gegenüber. Nach zwei spannenden Sätzen gewannen die Tirolerinnen mit 2:0 (25:17,26:24) und holten damit den fünften Bundesmeistertitel für Tirol.

Die Bronzemedaille sicherte sich das BG Hollabrunn. Die Niederösterreicherinnen setzten sich im kleinen Finale mit 2:0 (25:12,25:20) gegen den Rekord-Bundessieger, die SMS Eisenerz, durch. 

Das Finale begann mit einem großartigen Start der SMS Wörgl. Die Tirolerinnen konnten sich rasch von der MS Lauriacum Enns absetzen und sich einen komfortablen Vorsprung erspielen. Die Oberösterreicherinnen ließen zwar nichts unversucht und konnten den Rückstand mit Fortdauer des Satzes auf drei Punkte verkürzen. Im Finish nutzten die Angreiferinnen der SMS Wörgl ihre Chancen aber wieder eiskalt aus. Satz eins ging mit 25:17 klar nach Tirol. 

Nach einem ausgeglichenen Start in den zweiten Durchgang übernahmen die Tirolerinnen zur Satzmitte wieder das Kommando (13:9). Die Ennserinnen gaben neuerlich nicht auf und schafften mehrere Male den Ausgleich. Beim Stand von 24:22 ließen die Wörglerinnen zwei Matchbälle ungenutzt verstreichen. Die dritte Chance verwerteten sie zum 26:24-Satzerfolg.

Die SMS Wörgl nahm 2026 erst zum zweiten Mal an einer Bundesmeisterschaft teil. 2017 belegten die Tirolerinnen in Linz den achten Platz. Für Tirol bedeutet der Endspielerfolg den fünften Bundesmeistertitel. Die letzte Goldmedaille schaffte die HS Volders vor 20 Jahren ausgerechnet bei der Bundesmeisterschaft in Klagenfurt. Die letzte Tiroler Medaille gelang der MS Neustift 2022 in Mittersill.

Für die MS Lauriacum Enns war bereits die Finalteilnahme ein herausragender Erfolg. Die Oberösterreicherinnen schafften das Kunststück sich bei der allerersten Bundesmeisterschaftsteilnahme direkt für das Endspiel zu qualifizieren. Oberösterreich hat bislang fünf Bundesmeistertitel gewonnen, zuletzt 2011 in Bad Gastein (Georg von Peuerbach-Gymnasium, Anm.). Die letzte oberösterreichische Finalteilnahme endete für die Linzerinnen 2024 mit der Silbermedaille.

Mit fünf Titelgewinnen liegt Tirol in der ewigen Bestliste der Bundessiege nunmehr gleichauf mit Ober- und Niederösterreich am dritten Platz. Die Steiermark liegt mit 15 Titeln überlegen in Führung. Wien folgt mit acht Titeln am zweiten Platz.

Finale der 47. Bundesmeisterschaft der Sparkasse-Schülerinnenliga Volleyball

MS Lauriacum Enns (OÖ) – SMS Wörgl (T) 0:2 (17:25,24:26)

BG Hollabrunn sichert sich Bronzemedaille

Die Niederösterreicherinnen legten gegen die SMS Eisenerz einen Blitzstart hin und gewannen den Auftaktsatz klar mit 25:12. Im zweiten Durchgang kamen die Steirerinnen besser ins Spiel und konnten bis zur Satzmitte eine Führung behaupten. Das BG Hollabrunn kämpfte sich aber wieder zurück und erspielte sich einen kleinen Vorsprung. Im Finish agierten die Niederösterreicherinnen beinahe fehlerlos und durften damit über die Bronzemedaille jubeln. Das BG Hollabrunn war 2026 zum ersten Mal bei der Bundesmeisterschaft am Start.

Spiel um Platz 3

BG Hollabrunn (NÖ) – SMS Eisenerz (ST) 2:0 (25:12,25:20)

Gelungene Bundesmeisterschaft in Spittal an der Drau

Die 47. Auflage der Sparkasse-Schülerinnenliga Volleyball Bundesmeisterschaft war für alle Teilnehmerinnen einmal mehr ein unvergessliches Erlebnis. Das Organisationsteam rund um OK-Chef Martin Krautgartner leistete tolle Arbeit und realisierte im BG Porcia ein hochklassiges Schulsport-Event.

Reinhard Nemec, langjähriger Geschäftsführer der Sparkasse-Schülerinnenliga Volleyball, zog eine positive Bilanz: „Nach 1997 waren wir heuer mit der Bundesmeisterschaft das zweite Mal in Spittal an der Drau zu Gast. Das Bundesfinale war der krönende Abschluss einer erfolgreichen Sparkasse-Schülerinnenliga Saison, an der rund 600 Teams und 337 Schulen teilgenommen haben. Die Teilnehmerzahlen steigen kontinuierlich. Das spricht für die große Attraktivität der Sparkasse-Schülerinnenliga Volleyball. Vielen Dank an alle, die bei der Organisation mitgeholfen haben. Darüber hinaus ein großes Dankeschön an den Sparkassenverband, der die Schülerinnenliga Volleyball seit 1978 großzügig unterstützt und dadurch seit Jahrzehnten für Gänsehautmomente sorgt.“ Die 48. Bundesmeisterschaft findet von 12. Bis 16. April 2027 in Tirol statt.

Kreuz- und Platzierungsspiele

Mittwoch, 29.April

Viertelfinalspiele

VF1: SMS Wörgl (T) – BG Tanzenberg (K1) 2:0 (25:20,26:24)

VF2: SMS Hof (S) – MS Lauriacum Enns (OÖ) 0:2 (21:25,20:25)

Platzierungsspiele

Platz 9, BG Viktring (K2) - SMS Güssing (B) 2:0 (25:23,25:18)

Platz 7, Maroltingergasse (W) - SMS Nüziders (V) 0:2 (20:25,18:25)

Platz 5, BG Tanzenberg (K1) – SMS Hof (S) 2:1 (23:25,25:15,15:12)

Halbfinalspiele 

BG Hollabrunn (NÖ) – MS Lauriacum Enns (OÖ) 0:2 (25:27,12:25)

SMS Eisenerz (ST) – SMS Wörgl (T) 1:2 (25:13,24:26,12:15)

Donnerstag, 30.April

Platzierungsspiele

Kleines Finale, BG Hollabrunn (NÖ) - SMS Eisenerz (ST) 2:0 (25:12,25:20)

Großes Finale, MS Lauriacum Enns (OÖ) - SMS Wörgl (T) 0:2 (17:25,24:26)

Endstand

1. SMS Wörgl (T)

2. MS Lauriacum Enns (OÖ)

3. BG Hollabrunn (NÖ)

4. SMS Eisenerz (ST)

5. BG Tanzenberg (K1)

6. SMS Hof (S)

7. SMS Nüziders (V)

8. GRG 16 Maroltingergasse (W)

9. BG Viktring (K2)

10. SMS Güssing (B1)

Spielplan, Ergebnisse, Livestream, Fotos

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