Dienstag, 30.06.2026
Emotionen, Einsatz und Teamgeist prägten diesen vorletzten Turniertag – ein Vorgeschmack auf den morgigen Showdown.
HIB Liebenau (ST2) und SMS 12 Hetzendorf (W) stehen im Finale der 49. Sparkasse-Schülerliga

Der dritte Turniertag der 49. Sparkasse-Schülerliga Bundesmeisterschaft in Fürstenfeld stand im Zeichen der ersten Entscheidungen. Oberösterreich, Niederösterreich und Tirol gewannen die Platzierungsspiele. Die HIB Liebenau aus der Steiermark und die SMS 12 Hetzendorf aus Wien bestreiten am Mittwoch das große Finale. Emotionen, Einsatz und Teamgeist prägten diesen vorletzten Turniertag – ein Vorgeschmack auf den morgigen Showdown.

 

Halbfinalspiele

HIB Liebenau gelingt Revanche und zieht ins Finale ein

HIB Liebenau (ST2) - SMS Graz Bruckner (ST1) 2:0 (1:0)

Das rein steirische Halbfinale zwischen der SMS Graz Bruckner (ST1) und der HIB Liebenau (ST2) versprach enorme Spannung - und die Erwartungen sollten erfüllt werden. Intensive Zweikämpfe, hohes Tempo und ein hervorragendes technisches Niveau sorgten für Begeisterung unter den rund 120 Fans im Fürstenfelder Rudolf-Gutmann-Stadion. Simon Rexeis gelang in Minute 21 ein absolutes Highlight. Der Sohn von Sturm-Graz-Legende Hannes Reinmayr traf aus der eigenen Hälfte ins verwaiste Tor der SMS Graz Bruckner.

Nach Seitenwechsel machte Liebenau weiter Druck, ganz nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung. Dieses Rezept wurde belohnt. Sami Zukanovic erhöhte auf 2:0 (28.). Erst jetzt gelang den Grazern wieder mehr in der Offensive, einzig ein Tor sollte nicht gelingen. Liebenau verteidigte die Führung im Verbund und durfte sich nach 50 spannenden Minuten über die gelungene Revanche für die Niederlage im Landesfinale sowie den Finaleinzug bei der 49. Sparkasse-Schülerliga Bundesmeisterschaft freuen.

 

Wien zieht erneut ins Schülerliga-Endspiel ein

SMS Wals Siezenheim (S) - SMS 12 Hetzendorf (W) 0:8 (0:4)

Das zweite Halbfinale war ein Spiel wie auf einer schiefen Ebene. Die von Ex-Rapid-Profi Philipp Schobesberger trainierten Wiener feierten gegen die SMS Wals Siezenheim einen 8:0-Triumph.

Ein frühes Eigentor der Salzburger half Wien ins Spiel zu finden. Von da an standen die Wals Siezenheimer unter Dauerdruck. Kurz vor der Pause gelang Wien mit drei Toren binnen vier Minuten für die Vorentscheidung. Rinor Muji (21.), Mustafa Gaytoukaev (24.) und Ramo Sinanovic (25.) stellten eine komfortable 4:0-Pausenführung her.

In der zweiten Spielhälfte gaben die Burschen aus dem 12. Wiener Gemeindebezirk weiter Gas. Durch weitere Treffer von Muji (32.) und Sinanovic (36.), ein Tor durch Anel Srebrecina (44.) sowie ein weiteres Eigentor (31.) stand es nach 50 Minuten 8:0 für Wien, das es damit nach 2025 auch bei der diesjährigen Auflage ins Finale schafft. Für die SMS 12 Hetzendorf ist es zugleich die Chance auf den zweiten Schülerliga-Titel der Schulgeschichte.

Daraus ergeben sich folgende Duelle für den morgigen Finaltag der 49. Sparkasse-Schülerliga Bundesmeisterschaft:

Finale: HIB Liebenau (ST2) - SMS 12 Hetzendorf (W) (11:00 Uhr)
Spiel um Platz 3: SMS Graz Bruckner (ST1) - SMS Wals Siezenheim (S) (09:30 Uhr)

Beide Spiele werden im Livestream auf sparkasse-schuelerliga.at übertragen.

 

Platzierungsspiele

Spiel um Platz 5: Oberösterreich lässt Kärnten keine Chance

SMS Lambach (OÖ) - BG/BRG/SRG Klagenfurt-Lerchenfeld (K) 4:0 (4:0)

Die Oberösterreicher machten gegen Kärnten bereits vor der Halbzeitpause alles klar. Nach einer über weite Phasen ausgeglichenen Viertelstunde, traf Ugljesa Dzaja zur Führung. Es war der Dosenöffner für die Lambacher, Christoph Huemer mit einem Doppelpack (19., 23.) und Raphael Bakai (21.) stellten auf 4:0. Nach Seitenwechsel verwaltete Oberösterreich den Vorsprung souverän und sicherte den fünften Endrang.

 

Spiel um Platz 7: Niederösterreich besiegt Vorarlberg

PG Mehrerau (V) - BG/BRG Laa an der Thaya (NÖ) 2:3 (0:1)

Das Spiel um Platz 7 war lange Zeit eine ausgeglichene Angelegenheit. Erst wenige Sekunden vor Pausenpfiff stellte Paul Schreiber auf 1:0 für die Niederösterreicher (25.). Matteo Aigner erhöhte in der 35. Spielminute auf 2:0. Vorarlberg verstärkte nun seine Offensivbemühungen, Constantin Rubner gelang der durchaus verdiente Anschlusstreffer (38.). Weil Mehrerau noch ein Tor auf den Ausgleich fehlte, entstanden in der Defensive Räume, die Niederösterreich umgehend nutzte - Schreiber traf erneut (40.). Das 2:3 durch Rubner aus einem Elfmeter kam für Vorarlberg zu spät, wodurch das BG/BRG Laa an der Thaya die Bundesmeisterschaft 2026 auf Platz sieben beendete.

 

Spiel um Platz 9: Tirol setzt sich gegen Burgenland durch

SMS Kitzbühel (T) - BG/BRG Oberschützen (B) 5:1 (4:0)

Die Tiroler nahmen den Schwung vom überraschenden 4:2-Erfolg im abschließenden Gruppenspiel gegen Oberösterreich mit ins Spiel um Platz neun. Von Anpfiff weg ließen die Kitzbüheler keine Zweifel aufkommen, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen. Spieler des Spiels war Lucas Uitz. Tirols Nummer zehn schnürte vor der Pause einen Triplepack (9., 22., 25.), netzte nach Seitenwechsel ein weiteres Mal (46.). Kilian Schmid sorgte für die komfortable 4:0-Pausenführung der Tiroler (20.), Luis Neuecker erzielte den Ehrentreffer für das BG/BRG Oberschützen (44.).